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Unsere rohe Schokolade

Worin besteht der Unterschied zwischen "konventioneller" und "roher" Schokolade? In erster Linie natürlich im Geschmack. Die rohe Schokolade lässt dich schmecken und erleben, wie Kakao, die Mutter aller Superfoods, in seiner ganz natürlichen Form schmeckt. Dass man den Unterschied zu herkömmlicher Schokolade schon beim ersten Bissen spürt, liegt an der völlig anderen Art der Herstellung von Rohschokolade.


Die “normale“Schokoladenherstellung

Um den Unterschied anschaulich zu machen, zunächst eine kleine Einführung in konventionelle Schokoladenproduktion. Sie lässt sich in zehn Schritte einteilen:



Die Kakaofrüchte vom Baum geerntet (1) und durch das Öffnen können die Kakaobohnen aus dem Fruchtfleisch (2) geholt werden. Danach werden die Kakaobohnen zur Fermentation auf große Bananenblätter gelegt (3), und in der Sonne getrocknet (4). Üblicherweise werden die Bohnen jetzt geröstet (5) und von ihrer äußeren Schale (6) getrennt. Nun können die Kakao-Nibs gemahlen werden (7). Anschließend wird der Kakao sterilisiert, was bis zu 72 Stunden dauern kann (8). Danach wird der Kakao gewalzt und gepresst (9) und, um die Schokolade sehr glatt zu machen, wird der Kakao am Ende noch conchiert (10), das heißt, er wird erwärmt, gewalzt und geknetet.

Dieses ganze Verfahren sorgt dafür, dass die Schokolade im Mund schmilzt. Aber da der Kakao erhitzt, geröstet, sterilisiert, gemahlen und conchiert wurde, bleiben nicht mehr viele der von Natur aus vorhandenen Nährstoffe erhalten...


Roh-Schokoladenherstellung


Je länger Kakao verarbeitet wird und je höher die Temperatur, umso mehr Nährstoffe gehen im Laufe des Produktionsprozesses verloren. Lovechock hat sich darum für eine Rohkakao-Produktion entschieden. Was bedeutet das?



Wie der Vergleich beider Grafiken zeigt, verzichtet Lovechock in der Produktion auf vier Prozesse: das Rösten, das Sterilisieren, das Walzen und das Conchieren. Der Rohkakao von Lovechock wird so wenig wie möglich bearbeitet - und das auf möglichst niedriger Temperatur - um den einzigartigen Geschmack von Kakao zu bewahren.

Im Detail sieht das so aus: Um einen optimalen Geschmack zu erhalten, müssen die Kakaobohnen nach der Ernte fermentiert werden (1-3). Dadurch werden die Bitterkeit und Säure des Kakaos abgebaut und die fruchtigen Aromen erhalten sich. Dieser Prozess dauert in der Regel 3 Tage, wobei die Temperatur ständig überwacht wird. 

Dann werden die Bohnen in der Sonne (4) getrocknet, die Kakaobohnen von ihrer äußeren Schale (6) getrennt und minimal gemahlen (7), um ihnen das für Lovechock typische Geschmackprofil zu geben. Gewälzt werden sie nicht (9).

Im regulären Schokoladenherstellungsprozess werden die Kakaobohnen bei sehr hohen Temperaturen fermentiert, sterilisiert, geröstet (5) und gemahlen (7), wodurch ein Großteil der positiven Eigenschaften und Nährstoffe des Kakaos zerstört wird. Je mehr der Kakao verarbeitet und gemahlen wird, desto höher die Schmelzwirkung im Mund – aber desto höher auch der Verlust wertvoller Inhaltsstoffe und Aromen. Ziel unseres Rohkakaos ist es, möglichste viele der positiven Kakaoeigenschaften beizubehalten, nämlich Antioxidantien (Flavonoide), Polyphenole und "Liebesstoffe". Durch die Begrenzung der Verarbeitung auf ein Minimum erhalten wir zudem den einzigartigen Geschmack des ecuadorianischen Kakaos.

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